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Olivenöl

Das Olivenöl nimmt unter den Pflanzen- Ölen eine Sonderstellung ein. Zunächst ist es etwas Besonderes, dass es aus einer Frucht gewonnen wird. Es ist ein Speiseöl, dass in neun verschiedene Kategorien klassifiziert wird. Trotz vieler Kontrollen, Tests und Klassifizierungen werden leider immer wieder auch in Bio- Olivenölen und teureren Ölen höhere Schadstoffbelastungen festgestellt.

Der Gehalt an einfachen und mehrfach ungesättigten Fettsäuren in dem nativem Öl ist längst nicht so hoch wie bei Rapsöl und Sonnenblumenöl, dennoch ist erwiesen, dass es das unerwünschte LDL Cholesterin senkt, schützend gegen Krebs wirkt und auch auf den Bluthochdruck eine positive Wirkung hat. Es soll ferner die Gefahr von Diabetes senken und Arteriosklerose vorbeugen.

Die wichtigsten Olivenölproduzenten sind Italien, Spanien, Griechenland, Portugal und Frankreich. Dann erst folgen die nordafrikanischen Länder. Der größte Pro-Kopf-Verbrauch wurde in 2006 in Griechenland festgestellt und beträgt 21 l pro Jahr. In Deutschland hingegen verwendet man jährlich 5l, wobei alle Pflanzenöle mit einbezogen wurden.

Im Bereich der Kosmetik wird das goldene Öl sehr gern von Allergikern und Neurodermitikern verwendet, da es besonders reizarm ist. Reine Olivenöl- Seife pflegt die Haut besonders sanft und enthält keine zusätzlichen Tenside oder tierische Bestandteile. Diese pflegenden Eigenschaften waren schon früh bekannt. Schon vor 3000 Jahren legte man auf Kreta Ölbaumkulturen an, da das Öl als Salböl und Heilöl eine Rolle spielte.

Positiv an dem raffinierten Olivenöl ist, dass es mindestens 1,5 Jahre zu lagern ist. Bei seinem Einsatz in der Küche ist sehr beliebt, da es hitzestabiler ist als viele andere Öle.
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